Annette Rohrhofer Hilfe und Beratung für Mobbing in Regensburg

Annette Rohrhofer
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
Regensburg / Straubing / Passau
Fon: 0941-7020747
Fax: 0941-7020746 

 

Mobbing

Was ist Mobbing?

Fakten und Zahlen

Mobbinghandlungen

Unterschied von Konflikt und Mobbing

Folgen von Mobbing

 


Was ist Mobbing?

Der Begriff kommt von „to mob“ und heißt übersetzt: jemanden anpöbeln, attackieren, bedrängen.

Mobbing kann jeden treffen!

Betroffen sind alle die sich von Mobbing betroffen fühlen oder Probleme haben vorhandene Konflikte zu lösen.

Unter Mobbing versteht man, wenn sich eine Person durch ihre Kollegen oder Vorgesetzten oder beiden über längeren Zeitraum häufig gedemütigt und/oder attackiert fühlt und sich außerstande sieht sich zu wehren. Der / Die Betroffene nimmt dadurch eine unterlegene Position ein. Dieses Verhalten führt langfristig beim Betroffenen zu psychischen, sozialen, körperlichen und/oder gesundheitlichen Schädigungen.

Auch wenn es vielleicht der Definition nach bei Ihnnen noch kein Mobbingphänomen ist, ist es alleine ausschlaggebend, daß Sie sich so fühlen.

 

Fakten und Zahlen

In Deutschland sind ca. 2,9 % der Beschäftigten von Mobbing betroffen
Das heißt in einem Betrieb von 1000 Mitarbeitern befinden sich durchschnittlich 29 Mobbingopfer.

Die Betroffenen werden in gleichem Maße von Kollegen wie auch von Vorgesetzten attackiert.

Am häufigsten tritt Mobbing im Gesundheits- und Erziehungsbereich sowie auch in der öffentlichen Verwaltung auf.

Der volkswirtschaftiche Schaden, der durch die Eskalation von Mobbing entsteht, beläuft sich derzeit auf ca. 15 – 25 Milliarden Euro.
Der Aufwand, der durch die Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei Mobbing entseht, wäre im Verhältnis gewaltig geringer.

 

Mobbinghandlungen

Angriffe auf die Möglichkeit sich mitzuteilen: z. B. Der Vorgesetzte oder die Kollegen schränken die Möglichkeiten ein, sich zu äußern. Ständige Kritik an der Arbeit oder am Privatleben.

Angriffe auf die sozialen Beziehungen: z. B. Man spricht nicht mehr mit dem Betroffenen.

Auswirkungen auf das soziale Ansehen: z. B. Hinter dem Rücken des Betroffenen wird schlecht über ihn gesprochen.

Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation: z. B. Man weit dem Betroffenen keine Arbeitsaufgaben mehr zu.

Angriffe auf die Gesundheit: z. B. Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten.

 

Unterschied von Konflikt und Mobbing

Konflikte sind für Individuen unverzichtbar, ohne sie würden sich die Menschen nicht weiterentwickeln. Es ist sinnvoll in jeder Enwicklungsstufe des Menschen, Grenzen auszutesten und die Unterchiede zwischen den Individuen zu ergründen.
Konflikte sind sehr positiv und kreativitätsfördernd wenn sie offen ausgetragen werden.
Konflikte können positive Veränderungen hervorrufen und eigene Bedürfnisse ausdrücken. Werden die eigenen Bedürfnisse jedoch unterdrückt kann ein Konflikt nach einiger Zeit eskalieren und evtl. zu Mobbing führen.
Konflikte können „gesund“ ausgetragen werden in dem sie offen ausdiskutiert werden, während es sich bei Mobbing um unterschwelligen, unausgetragenen eskalierenden über längere Zeit andauerenden Psychoterror handelt.
Oft entsteht Mobbing durch unausgetragene Konflikte, deshalb ist es auch so wichtig frühzeitig zu erkennen wo verhärtete Konflikte vorhanden sind.
Wenn schon frühzeitig eingegriffen wird kann Mobbing und der grausame Terror verhindert werden.

Deshalb ist es wichtig, daß Sie mich aufsuchen, wenn Sie merken, daß bei Ihnen im Arbeitsteam dieses Phänomen vorherrscht. So können wir zusammen frühzeitig nach Lösungen suchen und Mobbing verhindern.

 

Folgen von Mobbing

Mobbing löst beim Opfer enormen Stress aus. Dieser Disstress, das heißt der negative Stress, kann zu körperlichen wie auch psychischen Beeinträchtigungen führen. Von Herz-Kreislaufbeschwerden über Erkrankungen des Magens bis hin zu Diabetes und Nierenerkrankungen können die physischen Erkrankungen durch Stress sein.
Psychisch kann der Psychoterror beispielsweise Depressionen auslösen oder zu schweren Angstzuständen führen im schlimmsten Falle sogar zu Suizid, weil sich die Betroffenen von ihren Mitmenschen unverstanden fühlen. Oft wenden sich sogar die engsten Vertrauten von ihnen ab. Sie fühlen sich dadurch alleine gegelassen und sehen unter diesem andauernden Druck keinen Ausweg mehr.

Deshalb ist es so wichig, dass sie sich frühzeitig jemandem anvertrauen können, der sie versteht und ihnen wieder Perspektiven öffnet.