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Was
ist Mobbing?
Der Begriff kommt
von „to mob“ und heißt
übersetzt: jemanden anpöbeln, attackieren,
bedrängen.
Mobbing kann jeden
treffen!
Betroffen sind alle
die sich von Mobbing betroffen
fühlen oder Probleme haben vorhandene Konflikte zu
lösen.
Unter Mobbing
versteht man, wenn sich eine Person durch
ihre Kollegen oder Vorgesetzten oder beiden über
längeren
Zeitraum häufig gedemütigt und/oder attackiert
fühlt und
sich außerstande sieht sich zu wehren. Der / Die Betroffene
nimmt
dadurch eine unterlegene Position ein. Dieses Verhalten führt
langfristig beim Betroffenen zu psychischen, sozialen,
körperlichen und/oder gesundheitlichen Schädigungen.
Auch wenn es
vielleicht der Definition nach bei Ihnnen
noch kein Mobbingphänomen ist, ist es alleine ausschlaggebend,
daß Sie sich so fühlen.
Fakten
und Zahlen
In Deutschland sind ca. 2,9 % der Beschäftigten von Mobbing
betroffen
Das heißt in einem Betrieb von 1000 Mitarbeitern befinden
sich
durchschnittlich 29 Mobbingopfer.
Die Betroffenen werden in gleichem Maße von Kollegen wie auch
von
Vorgesetzten attackiert.
Am häufigsten tritt Mobbing im Gesundheits- und
Erziehungsbereich
sowie auch in der öffentlichen Verwaltung auf.
Der volkswirtschaftiche Schaden, der durch die Eskalation von Mobbing
entsteht, beläuft sich derzeit auf ca. 15 – 25
Milliarden Euro.
Der Aufwand, der durch die Präventions- und
Interventionsmaßnahmen bei Mobbing entseht, wäre im
Verhältnis gewaltig geringer.
Mobbinghandlungen
Angriffe auf die Möglichkeit sich mitzuteilen: z. B. Der
Vorgesetzte oder die Kollegen schränken die
Möglichkeiten
ein, sich zu äußern. Ständige Kritik an der
Arbeit oder
am Privatleben.
Angriffe auf die sozialen Beziehungen: z. B. Man spricht nicht mehr mit
dem Betroffenen.
Auswirkungen auf das soziale Ansehen: z. B. Hinter dem Rücken
des
Betroffenen wird schlecht über ihn gesprochen.
Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation: z.
B.
Man weit dem Betroffenen keine Arbeitsaufgaben mehr zu.
Angriffe auf die Gesundheit: z. B. Zwang zu
gesundheitsschädlichen
Arbeiten.
Unterschied
von Konflikt und Mobbing
Konflikte sind für Individuen unverzichtbar, ohne sie
würden
sich die Menschen nicht weiterentwickeln. Es ist sinnvoll in jeder
Enwicklungsstufe des Menschen, Grenzen auszutesten und die Unterchiede
zwischen den Individuen zu ergründen.
Konflikte sind sehr positiv und kreativitätsfördernd
wenn sie
offen ausgetragen werden.
Konflikte können positive Veränderungen hervorrufen
und
eigene Bedürfnisse ausdrücken. Werden die eigenen
Bedürfnisse jedoch unterdrückt kann ein Konflikt nach
einiger
Zeit eskalieren und evtl. zu Mobbing führen.
Konflikte können „gesund“ ausgetragen
werden in dem sie offen
ausdiskutiert werden, während es sich bei Mobbing um
unterschwelligen, unausgetragenen eskalierenden über
längere
Zeit andauerenden Psychoterror handelt.
Oft entsteht Mobbing durch unausgetragene Konflikte, deshalb ist es
auch so wichtig frühzeitig zu erkennen wo verhärtete
Konflikte vorhanden sind.
Wenn schon frühzeitig eingegriffen wird kann Mobbing und der
grausame Terror verhindert werden.
Deshalb ist es wichtig, daß Sie mich aufsuchen, wenn Sie
merken,
daß bei Ihnen im Arbeitsteam dieses Phänomen
vorherrscht. So
können wir zusammen frühzeitig nach Lösungen
suchen und
Mobbing verhindern.
Folgen
von Mobbing
Mobbing löst beim Opfer enormen Stress aus. Dieser Disstress,
das
heißt der negative Stress, kann zu körperlichen wie
auch
psychischen Beeinträchtigungen führen. Von
Herz-Kreislaufbeschwerden über Erkrankungen des Magens bis hin
zu
Diabetes und Nierenerkrankungen können die physischen
Erkrankungen
durch Stress sein.
Psychisch kann der Psychoterror beispielsweise Depressionen
auslösen oder zu schweren Angstzuständen
führen im
schlimmsten Falle sogar zu Suizid, weil sich die Betroffenen von ihren
Mitmenschen unverstanden fühlen. Oft wenden sich sogar die
engsten
Vertrauten von ihnen ab. Sie fühlen sich dadurch alleine
gegelassen und sehen unter diesem andauernden Druck keinen Ausweg mehr.
Deshalb ist es so wichig, dass sie sich frühzeitig jemandem
anvertrauen können, der sie versteht und ihnen wieder
Perspektiven
öffnet.
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